Versorgerpleiten 2019

11.10.2019 Christoph Trares

Mit eigenen Bilanzkreisen unabhängig vom Versorger werden

Spätestens seit der Insolvenz des größten US-Energieversorgers PG&E Anfang 2019 sollte jedem Energieeinkäufer in Unternehmen klar sein, dass es auch bei Anbietern von Strom und Gas zu verheerenden Pleiten kommen kann. Allein in Deutschland meldeten im vergangenen Jahr fast ein halbes Dutzend Energieversorger Insolvenz an, darunter zum Beispiel die Deutsche Energie GmbH, die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft (BEV) und zuletzt natGAS. Die Managementberatung Horváth & Partners rechnet angesichts der weiter steigenden Großhandelspreise für Strom und Gas sogar mit vielen weiteren Pleiten in nächster Zeit (Quelle: https://www.pressetext.com/news/20190305021).

Warum die Pleite des Energieversorgers so problematisch sein kann

enexion hat festgestellt, dass viele Industrieunternehmen auf einen solchen Insolvenzfall des Energieanbieters nicht vorbereitet sind. Als Kunde eines Versorgers befindet man sich nämlich nie im Besitz der eingekauften Energie, da stets der Versorger das Bilanzkreismanagement übernimmt. Das wird bei der Pleite des entsprechenden Energieversorgers zu einem großen Problem, denn die Verträge laufen auch nach der Pleite weiter. Zudem existiert kein Anspruch auf eine Ersatzversorgung oberhalb der Niederspannungsebene beim Strom und des Niederdrucknetzes beim Gas. Schon viele Industrieunternehmen haben sich hier verschätzt und kamen nach der Pleite ihres Versorgers nicht den Verträgen heraus und mussten teilweise erhebliche Zusatzkosten für Ersatzlieferungen in Kauf nehmen.

Die Lösung: eigene Bilanzkreise

Beschafft ein Unternehmen den Strom und das Gas hingegen anbieterunabhängig, sichert es sich das Eigentum an der genutzten Energie und schützt seine Energiebeschaffung effektiv vor Versorgerpleiten. Über den Einkauf am Großhandel, wie ihn enexion anbietet, verteilt man den Energiebezug zudem auf mehrere Lieferanten, wodurch sich mehr Flexibilität und eine Verteilung des Versorgerrisikos ergibt. Dank der „echten“ Großhandelsbeschaffung der Energie entfällt zudem mindestens eine Zwischenhandelsstufe, was sich wiederum positiv auf den Preis auswirkt. Durch den eigenen Bilanzkreis lassen sich also Kosten senken, die Flexibilität steigern und die gekaufte Energie als Eigentum schützen.

Bilanzkreismanagement von enexion

enexion unterstützt alle Unternehmen, die diesen Schritt in die Versorgerunabhängigkeit gehen wollen, mit einem effizienten Bilanzkreismanagement. Dadurch erhalten sie das fungible Eigentum an ihren Energiemengen. Die enexion-Experten prognostizieren die Energiemengen, überwachen den Markt und bestimmen den idealen Zeitpunkt für den Energieeinkauf am Großhandel. Darüber hinaus kümmern sie sich um das gesamte Bilanzkreismanagement, inklusive Portfoliobetreuung und Meldewesen. So stellt enexion echtes Energieeigentum bei Unternehmen her, senkt die Versorgungsrisiken, eliminiert versteckte Kosten und schafft über den direkten Zugang zum Großhandel echte Flexibilität.

Christoph Trares Christoph Trares Vertriebsleiter der enexion Group (CSO) Verantwortung des Vertriebs- und Marketingteams Diplom-Betriebswirt und Kaufmann im Groß- und Außenhandel Seit 2003 in leitenden Funktionen, u.a. bei Siemens, Lufthansa und der Pharmabranche Seit 2010 Vertriebsleiter in der Konsumgüterbranche und der Energiewirtschaft